Da der Straßenbeleuchtungsvertrag der Stadt zum 31.12.2017 ausläuft, beschäftigte sich der Stadtrat mit dem Abschluss eines neuen Vertrags.

Bayernwerk-Kommunalbetreuer Edgar Müller stellte in der öffentlichen Sitzung den Leistungsumfang eines Vertragsangebotes vor. Vertragsinhalte sind im Wesentlichen Instandhaltungs- und Betriebsmaßnahmen wie auch die Projektierung und Bau der Straßenbeleuchtung. Die Vertragslaufzeit beträgt fünf Jahre und verlängert sich automatisch, falls nicht sechs Monate vor Ende schriftlich gekündigt wird. Michael Hebentanz (FW) erkundigte sich nach dem Ablauf, sollte eine Gemeinde den Nutzungsvertrag nicht abschließen. Laut Müller könne die Straßenbeleuchtung gegen eine Ablöse auf die Kommune übertragen werden. Jedoch sei ihm in der Region Kronach/Hof keine Gemeinde bekannt, wo dies so gehandhabt wurde. Erneut Hebentanz sprach das Thema LED an und wollte wissen, ob bei einem Austausch von Leuchtmitteln eine Umrüstung seitens des Bayernwerks vorgenommen werde. Der Austausch erfolge, so Müller, Eins zu Eins. Man könne aber auf Kosten der Kommune LED einbauen. Die Garantie beträgt fünf Jahre. Reparaturarbeiten erfolgten innerhalb von acht oder neun Arbeitstagen nach Info.

Die Kosten wurden im nichtöffentlichen Teil kommuniziert. Ein Beschluss erfolgte nicht. Der Punkt kommt auf die Tagesordnung einer folgenden Sitzung ebenso wie die Anregung von Hebentanz auf Antragstellung im Rahmen eines Programms für die Einrichtung kostenloser WLAN-Hotspots für 6.000 Gemeinden. Weber verwies auf den begrenzten Radius und für die Stadt entstehende monatliche Kosten. Die Bundestagswahl findet wegen der offiziellen Einführung von Pfarrer Detlef Pötzl in den Räumlichkeiten „In der Heimat wohnen“ statt. Abschließend teilte sie die Beschlüsse der letzten nichtöffentlichen Sitzung mit. Beschlossen wurde die Anschaffung eines Löschfahrzeugs über rund 330.000 Euro und die Vergabe von Elektroarbeiten im Rahmen des KIP-Programms für rund 5.400 Euro an die Firma Feuerpfeil.