Vor der Stadtrats-Sitzung fand eine Ortsbesichtigung des Spielplatzes, Festplatzes, der Kulturwiese und des Stadtgrabens statt. Marcus Hambacher von den Freiraumpionieren informierte dabei über den aktuellen Sachstand.

Der Stadtrat besichtigte den neu entstehenden Spielplatz. Die Maßnahmen schreiten insbesondere auch aufgrund des guten Wetters sehr gut voran.

Der Stadtrat besichtigte den neu entstandenen Jugendtreff. Es fehlen unter anderem noch Schaukeln sowie Trampoline.

Wie der Architekt ausführte, liege man finanziell und zeitlich im Plan. Mehrkosten ergaben sich lediglich bei der Gestaltung des Vorplatzes des Feuerwehrhauses. Hier waren Zusatzmaßnahmen notwendig geworden, um den Untergrund tragfähig werden zu lassen. Das so gute Fortschreiten der im April begonnenen Maßnahmen verdanke man insbesondere dem schönen Wetter. „Wir sind auf Kurs. Jetzt geht es an die Oberflächen des Spielplatzes“, freute er sich. Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts mit Errichtung der Spielgeräte, Pavillons und Pflanzflächen sei im Herbst zu rechnen. Ob die geplante Abstreuung auf die Asphaltschicht heuer noch vonstattengehen könne, könne er nicht zu 100 Prozent versichern. „Da wir erst die Pflanzarbeiten ausführen, kann die Abstreueung nicht vor Ende Oktober/Anfang November erfolgen. Wir brauchen hierfür aber eine bestimmte Temperatur. Das wird also wetterabhängig“, informierte er. Eine Herstellung erst Anfang 2019 wäre aber auch kein Problem, da der Bereich - auch der Festplatz - grundsätzlich nutzbar sei.

Angedacht ist, den Teich in der Mitte etwas tiefer auszuheben, um damit der Veralgung entgegenzutreten. Hierfür bedürfe es einer konstanten Temperatur. Die Wassertiefe beträgt aktuell maximal 80 cm. Man wird unter einem Meter bleiben. An Mehrkosten ergäben sich zwischen 6.000 Euro und 7.000 Euro. Bei der Pflaster-Verlegung auf dem Feuerwehrplatz hatten sich durch verschiedene Stein-Chargen etwas abweichende Grau-Töne ergeben. „Das ist ein rein optischer Mangel und wird sich mit der Zeit angleichen“, erklärte er, dass man dagegen keine rechtliche Handhabe habe. Hinsichtlich des zweiten Bauabschnitts werde Mitte September die zweite Bürgerversammlung stattfinden. Anfang 2019 soll es in die Ausschreibung gehen - mit dem Ziel eines Baubeginns Mitte/Ende April 2019.

Wie die Bürgermeisterin informierte, fanden bezüglich des nicht sehr einladenden Grundstücks zwischen Feuerwehrhaus und Spielplatz Gespräche mit dem Inhaber statt. Die Stadt sei weiterhin bereit, das Grundstück für ein schönes optisches Gesamtbild zu erwerben, wenngleich die Frist für eine Förderung mittlerweile verstrichen sei. „Leider kommt von der Gegenseite nach wie vor wenig Entgegenkommen“, bedauerte sie.