Stadtratssitzung vom 13.03.2017

Die Aktionsgemeinschaft Teuschnitz will aus eigenen Mitteln drei bis vier Outdoor-Fitnessgeräte finanzieren und diese allen Bürgern zur Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Für die AG komme, so die Bürgermeisterin, bislang lediglich der Standort am Arnikadenkmal in Frage, da es sich nach ihrer Meinung um einen hochfrequentierten Wanderweg handele und mit der städtischen Philosophie einer Gesundheitsregion im Einklang stehe. „Nach Rücksprache mit den Fachbehörden können hier aus naturschutz- und baurechtlichen Gründen keine Fitnessgeräte aufgestellt werden“, erklärte sie. Alternativ biete sich beispielsweise als Standort der Bereich am Festplatz beziehungsweise Spielplatz an. Laut Michael Hebentanz (FW) sollte man als Stadt nichts gegen den Standort haben. Er könne sich vorstellen, dass darüber das letzte Wort noch nicht gesprochen sei, zumal man einen sehr bürgerfreundlichen Landrat habe. 2. Bürgermeister Stephanus Neubauer (CSU/FWG) konnte sich nicht vorstellen, dass der Landrat über die Leiterin der Naturschutzbehörde hinweg entscheide. „Wenn wir den Standort heute genehmigen, sitzen wir in drei Monaten wieder hier. Damit wäre niemandem geholfen“, meinte Peter Goihl (CSU/FWG). Bei Gegenstimmen von Mario Stingl und Alexander Fehn (beide SPD) sowie Hebentanz wurde beschlossen, dass die Stadt gerne das Angebot der AG der Outdoor-Fitnessgeräte annimmt. Man bittet jedoch um eine alternative Standortmöglichkeit.