Das Teuschnitzer Arnikafest hat eine oberfrankenweite Bedeutung erhalten. Aus dem gesamten Gebiet kamen die Besucher zu diesem schönsten Sommer-Ereignis im Frankenwald. Als 1970 die Arbeitsplätze wegbrachen, war aus der Brache die artenreiche Teuschnitz-Aue geworden. In mehreren Stärke-Schwäche- Analysen habe sie sich als Alleinstellungsmerkmal herauskristallisiert und Teuschnitz zur neuen Identität als Arnikastadt verholfen. Mit der Arnika habe Teuschnitz einen Weg gefunden mit der Arnika-Akademie ein gelungenes Initialprojekt, gefolgt von weiteren Stadtumbaumaßnahmen. So folgt demnächst der Umbau der ehemaligen Gastwirtschaft „Schwarzes Kreuz“ zu den Arnika-Arkaden. Der Arnikaverein wurde 2015 gegründet. Seitdem steht Hans-Peter Müller an der Spitze. Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt weist auf die guten Ergebnisse hin. Als Antriebsmotor hat sich hier Bürgermeisterin Gabriele Weber einen Namen gemacht mit Unterstützung eines zukunftsorientierten Stadtrates und vor allem mit dem Arnikaverein. Die ganzen Baumaßnahmen kamen zustande durch die hohen Fördermittel des Bayerischen Staates, der Oberfrankenstiftung und des Landkreises. Unterhalb des Kräuter- und Schaugartens konnte man auch den kürzlich eingeweihten Spielplatz für jung und alt besichtigen. Die vielen Besucher lobten bereits was hier zu einem schönen Gesamtkonstrukt herausgearbeitet wurde. Das Fest begann mit einem Gottesdienst im Kräutergarten mit Dekan Detlef Pötzl. Im Anschluss drehte sich dann alles um die Arnika (wird als Königin der Heilpflanzen benannt), Kräuter, Ernährung und Natur. Das Rahmenprogramm war dann gefüllt mit interessanten Vorträgen und Führungen mit anerkannten Referenten. Zum Mittagessen gab es leckere vegetarische, und fleischliche Köstlichkeiten sowie Kaffee und hausgebackene Kuchen. Viele Verkaufsstände boten ihre Produkte auch zum Erwerb an. Natürlich wurden auch die Kinder in dieses reichhaltige Programm mit einbezogen. Viele liebe Grüße in Postkarten kamen auch von der Grundschule Teuschnitz, die der Veranstaltung einen schönen Verlauf wünschten. Ein Besucher aus dem Raum Bayreuth brachte es auf den Punkt: Er war das erste Mal in Teuschnitz. Er war überrascht über den schönen Kräutergarten, eine hervorragende Organisation mit den vielen lehrreichen Vorführungen und Vorträgen. So ein Verein kann stolz auf das Erreichte sein. Beim nächsten Arnikafest bin ich wieder dabei.