Eine hohe Ehrung wurde am Montag der Teuschnitzer Bürgermeisterin Gabriele Weber zuteil; erhielt sie doch die Ehrennadel des DLRG-Landesverbands in Gold.

(ab zweite von links) Bürgermeisterin Gabriele Weber wurde von Landesvizepräsident Richard Bär mit der Ehrennadel des DLRG-Landesverbands in Gold ausgezeichnet. Mit im Bild ist Stützpunktleiter Franz Tautz (links) sowie Marliese Bär (rechts).

Bei der für Gabriele Weber völlig überraschend kommenden Auszeichnung handelt es sich um eine der höchsten des DLRG-Landesverbands überhaupt. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft ehrt damit aktive Mitarbeiter beziehungsweise verdienstvolle Förderer der Organisation. Auf die Bürgermeisterin treffe beides im besonderen Maße zu, wie der Vizepräsidenten des DLRG-Landesverbandes Bayern, Richard Bär, bei der Auszeichnung im Teuschnitzer Rathaus betonte.

„Du hattest immer ein offenes Ohr für die Belange der DLRG. Was ging, hast Du immer möglich gemacht“, würdigte Bär. Nachdem Weber zum 1. Mai als Bürgermeisterin abtrete, sei es der DLRG ein großes Anliegen, sich mit dieser außergewöhnlichen Ehrung bei ihr zu bedanken. Die Ehrennadel des Landesverbands in der Stufe Gold erhielten nur Mitglieder, die sich durch ganz besonders hervorragende und überaus erfolgreiche Mitarbeit in der DLRG auszeichneten, diese großzügig gefördert oder sich anhaltend um sie verdient gemacht hätten. Große Verdienste habe sich Weber vor allem um den Erhalt beziehungsweise beim „Auf-Kurs-Bringen“ des Teuschnitzer Schwimmbades erworben, das derzeit eine Generalsanierung erfahre. Darüber hinaus engagierte sie sich für den Stützpunkt Teuschnitz auch als langjährige Revisorin.

„Ich habe schon schwimmen bei der DLRG erlernt“, bekundete Weber, dass sie sich der Organisation bereits seit Kindheit an verbunden fühle und schon „ewig“ Mitglied sei. An ihrer Wertschätzung für die hier geleistete unverzichtbare Arbeit habe sich bis heute nichts geändert. Leider könnten sich heutzutage immer weniger Kinder sicher im Wasser bewegen, geschweige denn schwimmen. In Teuschnitz sei dies - dem engagierten Stützpunkt sei Dank - glücklicherweise anders. Hier sei jedes Kind schon in der ersten Klasse wenigstens so weit ausgebildet, sich sicher über Wasser halten beziehungsweise schwimmen zu können. Hierzu mit der dringend notwendigen Sanierung des Schwimmbads einen Beitrag leisten zu können, sei ihr eine große Freude. Gleiches gelte auch für den großen Einsatz der vielen engagierten Ehrenamtlichen, die ihren wichtigen Dienst unter hohem Zeit-, Arbeits- und Geld-Aufwand mit großem Engagement und viel Herzblut ausübten.

Die Verantwortlichen der DLRG habe man bei der Sanierung des Schwimmbads soweit als möglich mit einbezogen. So wird beispielsweise auf deren Wunsch hin die Absenkung des Schulbeckens beibehalten, um für dort stattfindende Schwimmkurse einen niedrigen Wasserstand zu halten. Auch in Zukunft dürften sich diese der Unterstützung der Stadt sicher sein. Für das Vereinsheim werde man ebenfalls gemeinsam eine passende Lösung finden. „Die Vereine sind die Seele einer Gemeinde. Wenn wir den Wachsdienst bezahlen müssten, könnten wir das Schwimmbad zumachen“, verdeutlichte sie.

Den Lobesworten und Glückwünschen schloss sich Stützpunktleiter Franz Tautz an, der sich dankbar und voller Vorfreude auf das neue Schwimmbad zeigte, dessen Baumaßnahen hoffentlich zum Ende des Jahres abgeschlossen werden können.