Auf Einladung des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung präsentierte sich die Arnikastadt Teuschnitz auf der Grünen Woche in Berlin.

Oliver Plewa, Ulrike Kaiser, Yvonne und Hans-Peter Müller stellten auf der Grünen Woche in Berlin das Angebot der Arnika-Akademie Teuschnitz vor.

Ulrike Kaiser und das Team freuten sich über das Interesse des Publikums am Stand.

In Berlin ticken die Uhren anders: eine Woche hat dort 10 Tage – jedenfalls ist das bei der Internationalen Grünen Woche so. Von 18. bis 27. Januar zeigten 1.660 Aussteller aus 66 Ländern was Weltmarkt in Sachen Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau zu bieten hat. Die Veranstalter sprechen von 400.000 Besuchern. Vor diesem Riesenpublikum durfte sich vier Tage lang die Arnika-Akademie Teuschnitz präsentieren. Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) hatte drei Regionen von dreizehn aus dem Modellvorhaben „Landaufschwung“ ausgewählt. „Wir sind sehr stolz, dass wir dabei sind. Offenbar gelten wir als Leuchtturmprojekt“, freut sich Oliver Plewa, Netzwerkmanager der Arnika-Akademie.

Zusammen mit Ulrike Kaiser, Yvonne und Hans-Peter Müller präsentierte er, wie Teuschnitz, ausgehend vom seltenen Vorkommen der Arnikapflanze, wirtschaftliches Potenzial für die Region schafft. Was die vier im Gepäck hatten ließ sich sehen: die professionelle Ausbildung zum TEH-Praktiker an, das Arnika-Café und den Kräuterschau- und Lehrgarten, der nicht nur Besucher anzieht, sondern auch die Rohstoffe für das eigene Produktsortiment liefert.

So konnte sich Bundesminister Christian Schmidt mit seinem Gefolge aus Bundestagsabgeordneten am Stand selbst davon überzeugen, dass die Fördermittel aus seinem Etat gut angelegt worden waren. Die Kostproben aus der Teuschnitzer Naturmanufaktur, die Flyer und vor allem das Kräuterküchenquiz kamen auch bei den Besuchern gut an. Genauso übrigens wie die Zubereitung eines Pestos aus Petersilie, das Ernährungsberaterin Yvonne Müller zwei Mal in der Schauküche vor großem Publikum herstellte.

„Unser Motto „Bürger werden Unternehmer“ hat offensichtlich einen Nerv im Ministerium getroffen“, meint Regionalmanager Willi Fehn vom Kronacher Landratsamt. Er und seine Kollegin Susanne Faller ermöglichen den Zugriff auf den Fördertopf, aus dessen Mitteln bereits die Küchen, der Verkaufsraum und Teile des Gartens finanziert wurden.

So lautet Plewas Fazit der Reise nach Berlin: „Die Einladung durch das BMEL und die positive Resonanz zeigen eindeutig, dass wir mit der Arnika-Akademie auf dem richtigen Weg sind.“